Christoph Möckel

Der Kölner Jazzsaxophonist Christoph Möckel (*1986) stammt aus einer Musikerfamilie und war seit frühester Kindheit umgeben von Theater und Musik.

Er besuchte ein Musikgymnasium, wo er in Chor und Big Band Erfahrungen bei Konzerten in ganz Europa und den USA sammeln konnte, und war Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend Jazzt“ und „Jugend Musiziert“.

2006 begann er sein Saxophonstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Wolfgang Engstfeld, Claudius Valk und Frank Gratkowski, welches er 2011 mit Auszeichnung abschloss.
Darüber hinaus besuchte er Workshops bei Ignaz Dinné,Hayden Chisholm, Mark Turner, Steve Coleman, Loren Stilman.

Er ist Gewinner des Convento Jazzpreis Nordrheinwestfalen, und war Finalist beim Europäischen Jazzpreis Burghausen und Future Sounds Wettbewerb der Leverkusener Jazztage.

Christoph Möckel spielte bei der Jazzahead Bremen, Cologne Jazz Night, Jazzfestival Athen, Jazzfest Bonn, WDR Jazzfest, Internationale Jazzwoche Burghausen, Autumn Leaves Jazzfestival Luxemburg und war Musiker bei verschiedenen Produktionen am Schauspiel Köln, Staatstheater Schwerin und Schauspiel Düsseldorf.

In Big Band Projekten (European Jazz Orchestra, Cologne Contemporary Jazz Orchestra „CCJO“, Maxime Bender Orchestra, Subway Jazz Orchestra, Florian Ross Big Band…) arbeitete er mit Manfred Schoof, Marc Ducret, John Hollenbeck, David Binney, Donny McCaslin, Theo Bleckmann, Rick Margitza, Michael Abene, Scott Robinson, Niels Wogram, Hayden Chisholm, Marshall Gilkes…

Bisherige CD-Veröffentlichungen u.a. für TRAUMTON RECORDS, DOUBLEMOON RECORDS /JAZZTHING NEXT GENERATION, UNIT RECORDS…

Die Debut-CD unter eigenem Namen wurde in Kooperation mit dem DEUTSCHLANDFUNK aufgenommen und ist bei Klaeng Records erschienen.

„Möckels Stücke changieren zwischen expressivem Pinselstrich und fein ziselierten Skulpturen, die Basis sind für einen fantasievollen, eloquent gestalteten Modern Jazz.
Vor allem dann, wenn Möckel auf dem Sopran zu hören ist, wird deutlich, was für ein Ausnahmetalent er ist:
Seine Tonbildung ist klar und farbenprächtig, seine Phrasierung geschmeidig und schillernd, seine Sprache bringt seine musikalischen Gedanken frei von Klischees auf den Punkt.“
– Martin Laurentius/Jazzthing